Aktuell /

Enthüllungen – 13 Mäntel



Presse:Klenkes 10/2018
Einfach grandios
Gerda Zuleger zeigt 13 Mäntel in der Aula Carolina.
Da kommt was auf uns zu! Was Gerda Zuleger in monatelanger Klausur in ihrem Atelier in Zweifall an Lebenserfahrung einer Frau ihrer Generation verdichtet hat, wird in der Aula Carolina vor altem Gemäuer plastische und malerische Wirkung entfalten. 13 höchst unterschiedliche Mäntel umhüllen lebensgroße Figurinen, die als Einflussgrößen für Schöpfung, Nachkriegszeit, Konsum, Sehnsucht, Macht, Leere, Künstlichkeit, Gefälligkeit, Selbst, #MeToo, Unabhängigkeit, Schutz und Kosmos stehen. Was da an Geste, Gebärde und Accessoires, an Farbigkeit und malerischer Qualität, Textlast, Symbolik, Humor und bitterer Erfahrung in nahezu archetypischen Gestalten und Persönlichkeitsaspekten empfindbar wird, ist einfach seelentief erfasst, in höchst differenzierten und anspielungsreich bemäntelten Wesenheiten umhüllt und enthüllt. Kongenial die poetischen Kommentare von Petra Fietzek dazu, sowie ein zentrales Gemälde, Vorzeichnungen und Fotografien der noch weißen Körpergehäuse in Vorstufen von Brigitte Averdung-Häfner. Das wird eindrucksvoll substantiell.
Ein Gesamtkunstwerk, um das sich Museen bemühen sollten. 





Mäntel gehören zu den meist gebrauchten Kleidungsstücken. Stand zunächst ihre Schutzfunktion im Außenbereich als mantellum (lat.) = Hülle, Decke im Vordergrund, so wurden sie im Laufe der Jahrhunderte zunehmend bewusster gestaltet und je nach Modeströmung, Geschmack und Gebrauch designt.

In ihrer täglichen Präsenz und Wichtigkeit, eignen sich Mäntel gut für Redensarten: „den Mantel nach dem Wind hängen“, „etwas mit dem Mantel der Nächstenliebe bedecken“, „einer Sache ein Mäntelchen umhängen“ oder „den Mantel des Schweigens über etwas breiten“.

Mäntel können somit im übertragenen Sinn verstecken, verniedlichen, verdeutlichen, täuschen. Sie sind weit mehr als nur Wetterschutz.

Mäntel haben hohe Symbolkraft, spiegeln Zeitgeist und können sogar zur 2. Haut werden. Davon handeln unsere Installationen und Gedichte.

Wir laden Sie ein, mit unseren Mänteln und Texten in Kontakt zu treten, sie auf sich wirken zu lassen, sie zu befragen und sich selbst zu befragen:

Was steckt in diesem Mantel?
Wut, Liebe, Verlorenheit
Stolz, Hoffnung, Angst,
Schutz oder Schmutz …?

Welcher Mantel zieht mich an?
Welcher stößt mich ab?


Gerda Zuleger
Künstlerisches Gesamtkonzept

Petra Fietzek

Lyrik

Mit
Brigitte Averdung-Häfner, Fotografie
Ingeborg Meyer, Szenische Lesung
Lasse Lemmer, Klangkünstler

20. Oktober 2018
19:00 Uhr Vernissage
mit Petra Fietzek

21. Oktober 2018
12:00 Uhr Matinee
mit Ingeborg Meyer

Aula Carolina
Pontstraße 7
52062 Aachen
Aktuell /

Kunststroom Roerdalen

06. und 07.10.2018
Link: Kunssttroom Roerdalen xxl-gerda-zuleger-menges-spell

Kunststroom Roerdalen is een kunstmanifestatie in historische en markante gebouwen in de gemeente Roerdalen.
Dit jaar gaan we in het weekend van 6 en 7 oktober weer een hoogwaardig kunstevenement neerzetten. Dat kan vooral dankzij de medewerking van de gemeente Roerdalen en de locatiehouders, verenigd in “Gastvrij Roerdalen-Wassenberg”.
Kunststroom Roerdalen wordt onder verantwoordelijkheid van de Stichting Kunststroom georganiseerd.



Ausstellungsort:
Kunststroom Roerdalen 7. Station: Kasteel Daelenbroeck

Adresse: Kasteellaan 2
6075 EZ Herkenbosch
www.daelenbroeck.nl


Aktuell /

KUNST – MACHT – FRIEDEN:
Die Macht der Gier

20. November 2018 KUNST – MACHT – FRIEDEN Die Macht der Gier
 
In einer Multivisions-Präsentation zeigen wir die Werke zahlreicher Künstlerinnen und Künstler des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) und aus der EUREGIO zum Thema: Die Macht der Gier.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Lasse Lemmer.
Dienstag, 20.11.2018, 19 Uhr
Citykirche St. Nikolaus
An der Nikolauskirche 3, 52062 Aachen
Aktuell /

“bra-participation | zum 100. Geburtstag des BH

Ausstellung im BEGAS HAUS vom 02.09. bis 03.11.2018 Am 12. Februar 1914 meldete die Amerikanerin Mary Phelps Jacob ein Patent für einen leichten und rückenfreien Büstenhalter in den USA an, das ihr am 3. November desselben Jahres erteilt wurde. Als 1917 der Berater des amerikanischen Präsidenten, Bernhard Baruch, die amerikanischen Frauen aufrief, ihren politischen Beitrag zu leisten, indem sie „kriegsentscheidendes Material“ freigeben und auf dieses stoffsparende Modell umsteigen, verdrängte der BH das Korsett und trat seinen Siegeszug um die Welt an. Heute gilt der Büstenhalter als Zeichen der Freiheit, Selbstbestimmung und Emanzipation der Frau. Zum 100. Geburtstag des Büstenhalters rief die Künstlerin und Designerin Ursula Pahnke-Felder das Kunstprojekt „braparticipation“ ins Leben. 54 internationale, professionelle KünstlerInnen stellten sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit einem handelsüblichen Büstenhalter und erschufen 66 Kunstwerke. Das BEGAS HAUS zeigt als letzte Station eine Vielzahl dieser teils humorvollen, teils kritischen Objekte des Projektes: „bra – participation“. BEGAS HAUS • Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg Hochstraße 21 • 52525 Heinsberg www.begas-haus.de Link zum Kunstprojekt Link zum WDR Lokalzeit Beitrag vom 31.08.2018